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Geschichte & Wirken

Die Digital Society Initiative (DSI) hat sich als Bottom-up-Initiative entwickelt und wurde von einer Arbeitsgruppe von Professor:innen aus allen sieben Fakultäten der Universität Zürich konzipiert. Nach Erstellung des Konzepts wurde die DSI im September 2016 im Beisein der Bildungsdirektorin des Kantons Zürich Silvia Steiner und des Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann in einer offiziellen Zeremonie lanciert.

Seit ihrer Gründung hat sich die Arbeit der DSI stets weiterentwickelt. Hier ist eine Auswahl an Tätigkeiten und Meilensteinen seit 2016:

Weiterführende Informationen

2025

Im letzten Call für DSI Infrastrukturen & Labs werden vier neue Projekte bewilligt.

14 DSI Communities sind gleichzeitig aktiv – ein neuer Höchstwert.

Das DSI Postdoc-Team ist komplett: Zwölf junge Forschende arbeiten gleichzeitig an der DSI.

Zwei Digital MasterClasses werden erfolgreich abgeschlossen: im Zürcher Kantonsrat sowie die zweite Ausgabe im Bundeshaus in Bern. 

Das fünfte DSI Strategy Lab steht unter dem Titel «A Future with Quantum Computing» und widmet sich der Frage, welche Entscheidungen getroffen werden müssen, um optimal auf Zukunftsszenarien im Zusammenhang mit der Quantentechnologie vorbereitet zu sein.

34 DSI Professuren sind Ende Jahr besetzt.

2024

Die erste Postdoc verlässt ihr «Nest» an der DSI und wird Professorin an der Universität Lausanne.

Nach einjähriger Pilotphase startet das Master-Studienprogramm DSI Minor/LAO Digital Skills offiziell.

Die erste Staffel der DSI Spotlights wird produziert und veröffentlicht. Die kurzen Erklärvideos werden von Ende 2024 bis Anfang 2025 rund 95’000-mal angesehen.

Das Studium Digitale verzeichnet mit fast 2000 Teilnehmenden eine neue Höchstzahl.

«Desinformation» ist das Thema des vierten DSI Strategy Lab. Mit der Reihe «Disinformation Month» führt die DSI in diesem Rahmen mehrere Veranstaltungen im Herbst durch.

2023

Zum ersten Mal sind alle sieben Fakultäten der UZH im DSI Direktorium vertreten.

Die DSI lanciert den Medien Workshop. Das Format dient Medienschaffenden dazu, sich zu aktuellen Themen der digitalen Transformation auf neutraler Basis zu informieren.

Das dritte DSI Strategy Lab nimmt sich dem Thema «KI in Bildung, Forschung und Innovation» an. Daraus daraus entsteht in der Folge das Projekt «AI Buddy», das zum Ziel hat, allen Studierenden der UZH einen für die Universität optimierten KI-Assistenten bereitzustellen

An der DSI finden erstmals über 70 Events pro Jahr statt. Das grosse KI-Interesse zeigt sich in den hohen Besuchenden-Zahlen der DSI AI Week der DSI Community Ethics sowie eine sehr früh ausgebuchte Podiumsdiskussion zu ChatGPT und Co.

Über 30 DSI Professuren sind beschlossen, wovon bis Ende Jahr 25 besetzt werden.

Meilenstein: Die DSI zählt nach ihrer jährlichen Versammlung mehr als 1000 Mitglieder.

2022

Das zweite DSI Strategy Lab beschäftigt sich mit der Frage, wie künstliche Intelligenz in der Medizin verantwortungsvoll eingesetzt werden soll.

Das «Cyber Resilience Network» des Kantons Zürich» (CYREN ZH) startet an der DSI. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre im Bereich Cybersicherheit zwischen den DIZH-Hochschulen.

Auf ihrem noch jungen LinkedIn-Kanal verzeichnet die DSI nun 1000 Follower.

Nach einem umfassenden Update erstrahlt die DSI Website in neuem Glanz.

2021

Zusammen mit Parldigi führt die DSI ihre erste Digital MasterClass im Bundeshaus durch. Dieses Format ermöglicht es den Mitgliedern des Nationalrats und des Ständerats, sich über Themen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation auszutauschen.

Mit dem DSI Strategy Lab schafft die DSI eine eigene Denkfabrik, die sich jährlich mit einem Schwerpunkt zur digitalen Transformation auseinandersetzt und Analysen und Szenarien für künftige Entwicklungen erarbeitet. Entstanden ist die Idee aus dem Manifest für eine digitale Demokratie. Das Thema des ersten DSI Strategy Labs: «Ein Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz»

Start der DSI Infrastrukturen & Labs mit Finanzierung der ersten vier Projekte.

Start des Studium Digitale – einem Lehrangebot für Bachelorstudierende aller Fakultäten, das digitale Grundkompetenzen aus interdisziplinärer Perspektive vermittelt.

Die ersten vier Postdocs nehmen ihre Arbeit an der DSI auf.

2020

Die erste Kohorte des DSI Excellence Program startet.

DSI führt eine neue Themenwoche durch mit dem Titel «Künstliche Intelligenz - was bedeutet sie für unser Leben?».

2019

Die DSI zieht in eigene Räumlichkeiten an der Rämistrasse 69 um.

Die DSI erhält einen Beirat mit zehn Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien.

Gründung des Digital Ethics Lab an der UZH durch die DSI. Damit sollen ethische Fragen zu Cybersecurity, Big Data und Künstliche Intelligenz erforscht werden

Das SNF Projekt Women in Big Data wird bei der DSI angesiedelt.

2018

Die Universitätsleitung beschliesst die Finanzierung von 18 neuen DSI Professuren (davon 10 Assistenzprofessuren), die sich verschiedenen Themen der digitalen Transformation widmen.

Die erste von fünf Ringvorlesungen der DSI findet in diesem Jahr statt. Thema: «Communicative Challenges in Digital Societies»

Die DSI lanciert die Eventreihe «UZH Digital Forum» mit «Ist das offene Internet Geschichte?».

Start des DSI Fellowship-Programms mit UZH internen Fellows im Frühjahr 2018 & Start des DSI International Fellowship-Programms im Herbst 2018.

Im Auftrag des Bundesrats schreibt der Schweizerische Nationalfonds das Nationale Forschungsprogramm «Digitale Transformation» (NFP 77) aus. Die DSI ist sehr stark in das bis 2026 dauernde Programm involviert, unter anderem mit 39 Projekten, an denen DSI Mitglieder mitwirken, und mit DSI Direktor Abraham Bernstein als Präsidenten.

Die Zielvereinbarung zwischen der UZH Digital Society Initiative und der Universitätsleitung wird festgelegt.

2017

Die DSI darf bei ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung 200 Besucher:innen willkommen heissen. Das Thema: «Auswirkungen der Digitalisierung im militärischen Bereich» oder «How to NOT Build a Terminator». Und im November veröffentlicht die DSI ihr erstes White Paper. Es untersucht die Frage, wie autonome Robotik-Systeme in Einsatzbereichen wie Militär, Polizei und Katastrophenschutz ethisch bewertet werden können.

Die erste Kolumne aus der Reihe «DSI Insights» erscheint in Inside IT unter dem Titel «Schafft die digitale Demokratie!». Autor ist DSI Direktor Abraham Bernstein.

Die DSI erarbeitet das «Manifest für Digitale Demokratie», ein Appell dafür, digitale Instrumente für eine Erneuerung der direkten Demokratie bewusst und positiv einzusetzen. 

Die DSI entwickelt gemeinsam mit dem Collegium Helveticum das Projekt «Mapping Initiatives on Digital Societies». Diese Karte liefert erstmals einen Überblick über alle Initiativen im Bereich Digitalisierung in der Schweiz.

17.05.: Nach einer einjährigen Pilotphase wird die DSI offiziell vom Universitätsrat gegründet  – und das erst noch «fakultätsneutral».

Die DSI erhält ihre Geschäftsordnung.

Die erste DSI Roadmap wird abgesegnet. Das Dokument hält die geplante strategische Weiterentwicklung der DSI für die kommenden zwei Jahre fest. Aktualisierungen folgen 2019, 2021, 2023 und 2025.

Das DSI Funding-Programm wird gestartet. Daraus entstehen ab 2020 die interdisziplinär zusammengesetzten DSI Communities, welche jeweils an einem spezifischen Thema der digitalen Transformation arbeiten.

2016

Am 14. September wohnen mehr als 300 Personen der Eröffnung der «UZH Digital Society Initiative» bei. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann rühmt die breite interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts und wünscht ihm in seiner Eröffnungsrede viel Erfolg.

Am 11. Oktober versendet die DSI ihren ersten Newsletter.

42 Forschende der Universität Zürich drücken am ersten internen Event der DSI ihren Willen zur Zusammenarbeit rund um wissenschaftliche Fragen der Digitalisierung aus.

Ende Jahr zählt die DSI bereits 90 Mitglieder.