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3 Fragen zu ELIAS – Projekt der Reihe «DSI Infrastrukturen & Labs»

DSI Infrastrukturen & Labs sind gemeinsam nutzbare Infrastrukturen oder strukturelle Gefässe zur Schaffung kollaborativer Forschungsumgebungen, die sich auf die digitale Transformation beziehen. Prof. Dr. Tobias Kowatsch stellt das Projekt ELIAS vor.

Was war die zentrale Idee hinter dem ELIAS-Projekt?
Mit ELIAS wollen wir Interviews skalierbarer und zugänglicher machen. Konkret spricht ein freundlicher, menschlich wirkender Interview-Agent mit den Teilnehmenden, unterstützt von einem smarten Analyse-Agenten, der die Antworten auswertet. Zusätzlich helfen die anonym erhobenen Daten, KI-Modelle zu verbessern, besonders bei sensiblen Themen, zu denen es kaum öffentliche Informationen gibt.

Wie verändert ELIAS die Durchführung und Auswertung von Interviews?
ELIAS ist zwischen aufwendigen persönlichen Interviews und einfachen Online-Umfragen einzuordnen. Der digitale Interview-Agent arbeitet eng mit einem von Menschen geleiteten Analyse-Agenten zusammen: Sobald genug Informationen zu einer Frage vorliegen, passt ELIAS das Interview so an, dass diese Frage nicht von allen Interviewten beantwortet werden muss. So nutzen wir Zeit und Aufwand im Interview gezielter.

Wo sehen Sie das grösste Potenzial von ELIAS?
ELIAS ermöglicht unkomplizierte Interviews mit einem leicht zugänglichen, freundlichen und nicht wertenden digitalen Gesprächspartner. So können – und hier sehe ich das grösste Potenzial – auch Menschen erreicht werden, die Studien oft meiden. Wir erhoffen uns damit mehr Offenheit bei sensiblen Themen und damit neue Einblicke für gut informierte und wirkungsvollere Entscheidungen.


Mehr über ELIAS erfahren Sie hier.

Alle Projekte der Reihe «DSI Infrastrukturen & Labs» finden Sie hier.

 

Prof. Dr. Tobias Kowatsch, Professor für digitale Gesundheitsinterventionen, Institut für Implementation Science in Heath Care, Universität Zürich; Co-Direktor, School of Medicine, Universität St. Gallen & Co-Vorsitzender Zentrum für digitale Gesundheitsinterventionen, Universität Zürich, Universität St. Gallen und ETH Zürich.

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