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Mit Satellitendaten die Konfliktforschung stärken

Ein internationales Forschungsteam zeigt in einer Studie in «Nature», wie sich Satellitendaten mit textbasierten Daten kombinieren lassen und so ein vollständigeres Bild bewaffneter Konflikte liefern. Mitgewirkt haben drei Mitglieder der DSI: Valerie Sticher, Karsten Donnay und Jan Dirk Wegner.

Autor: DSI Kommunikation

Kriege verursachen neben Todesopfern weitreichende Zerstörung und Vertreibung. Die Konfliktforschung stützte sich bisher vor allem auf textbasierte Daten aus Medienberichten – mit systematischen Lücken als Folge. Valerie Sticher, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich (UZH) und Mitglied der DSI, zeigt gemeinsam mit Karsten Donnay, DSI Professor für Digital Democracy, und Jan Dirk Wegner, DSI Professor und Mitglied des DSI Direktoriums, sowie Forschenden der ETH Zürich, der EPFL und internationalen Partnern, wie Satellitendaten diese Lücken schliessen können.

Anhand von Beispielen aus der Ukraine und Myanmar macht das Team sichtbar: Erst die Kombination von Satelliten- und textbasierten Daten zeigt, dass in der Ukraine von russischen Truppen eingenommene Gebiete deutlich stärker beschädigt wurden als zurückeroberte. In Myanmar belegen Satellitendaten, dass die Zerstörung von Häusern der Rohingya lange nach den Massakern weiterging.

Der Ansatz könnte Organisationen wie der UNO oder dem IKRK helfen, die Folgen bewaffneter Konflikte besser einzuschätzen und humanitäre Hilfe gezielter zu planen.

Zum vollständigen Artikel in den UZH News: Link

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