Oriane Pierrès, Dr.
- AI in mental well-being and sport | AI in Education | Digital accessibility | AI ethics | Human-computer Interaction
- Anschrift
- Rämistrasse 69, 8001 Zürich
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Forschungsbereich
Ich bin als interdisziplinäre Postdoc-Forscherin in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) im Zusammenhang mit psychischem Wohlbefinden, Bildung, digitaler Barrierefreiheit, Behindertenstudien, KI-Ethik und Mensch-Computer-Interaktion tätig. Als neugieriger Mensch greife ich auf Theorien und Methoden aus diesen verschiedenen Bereichen zurück und bin bestrebt, mit Forschenden zusammenzuarbeiten, die sich der Interdisziplinarität verschrieben haben. Mein besonderes Interesse gilt der Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses und der Überbrückung der Kluft zwischen Forschung und Umsetzung.
Meine Forschung untersucht, wie KI-Anwendungen inklusiv gestaltet und umgesetzt werden können, insbesondere in den Bereichen Hochleistungssport, psychisches Wohlbefinden und Hochschulbildung. Während sich meine Doktorarbeit speziell auf die Erfahrungen von Studierenden mit Behinderungen konzentrierte, möchte ich diesen Blickwinkel erweitern, um auch zu untersuchen, wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Migrationshintergrund und sozioökonomischer Status den Zugang der Menschen zu diesen Systemen sowie ihre Erfahrungen damit beeinflussen. Die Perspektiven von minorisierten und benachteiligten Gemeinschaften in den Mittelpunkt zu stellen, ist meiner Überzeugung nach der einzige Weg, um Werkzeuge zu entwickeln, die wirklich allen dienen. Meine aktuelle Arbeit umfasst mehrere Schwerpunkte: die Barrierefreiheit von KI-generierten (vibe-codierten) Websites im Vergleich zu solchen, die von Laien erstellt wurden, die Frage, wie Studierende entscheiden, ob sie Aufgaben im Bereich der Lernstrategien an KI delegieren, sowie die Repräsentation von Behinderungen in KI-generierten Inhalten.
Wenn Sie als Forscher:in oder Studierende:r Interesse an diesem Thema haben, zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen. Sie können sich mit mir auf Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch unterhalten.
Projekt
Als Postdoktorandin arbeite ich mit der Safespace Research AG zusammen, einem Start-up, das ich im Juni 2026 gemeinsam mit Matteo Pinna gegründet habe. Dort entwickeln wir eine KI-basierte App zur Förderung des psychischen Wohlbefindens von Sportler:innen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es mir, meine Forschung zum inklusiven KI-Design direkt in die Praxis umzusetzen und insbesondere zu untersuchen, wie neuroinklusives digitales Design aussieht und wie sichergestellt werden kann, dass Biomarker für das Wohlbefinden bei Sportlern mit Behinderungen präzise bleiben.
Zuvor habe ich am Projekt «AI Buddy» mitgewirkt, einem KI-Assistenten für alle Studierenden der UZH, wo ich die Markenentwicklung leitete und den User-Experience-Prozess unterstützte.
Akademischer Werdegang