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Neues Projekt: Stop Hate Speech

‘Stop Hate Speech’ kombiniert Natural Language Processing und Machine Learning mit zivilgesellschaftlichem Engagement um Online-Hate-Speech zu entgegnen. Das von alliance F (Dachverband der Schweizer Frauenorganisationen) geleitete Projekt wird in Kooperation mit der Forschungsstelle sotomo, der IT-Firma ama-sys, dem Digital Democracy Lab (UZH) und der Public Policy Group and Immigration Policy Lab (ETH) realisiert. Ab November 2020 wird ‘Stop Hate Speech’ durch Innouisse gefördert.

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Ziel des Projekts ist es, Hate-Speech-Kommentare auf verschiedenen Social Media- und online News-Plattformen algorithmisch zu erkennen und Wissen über wirksame Counter-Speech-Strategien zu generieren. Hierfür wird in einem ersten Schritt eine Deep-Learning-Pipeline zur automatischen Erkennung von Hate-Speech aufgebaut. In einem zweiten Schritt werden verschiedene von der Zivilgesellschaft angewendete Counter-Speech-Strategien anhand von experimentellen Methoden auf ihre Wirksamkeit getestet.

Durch die enge Zusammenarbeit mit alliance F und Schweizer Medienhäusern wird sichergestellt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse unmittelbar in die Erkennung und Reduzierung von Online-Hate-Speech einfliessen. So können die Qualität des öffentlichen Diskurses verbessert und negative Offline-Konsequenzen von feindseligem Online-Verhalten minimiert werden.

Seitens der DSI sind aus der Challenge Area Democracy Prof. Fabrizio Gilardi und Prof. Karsten Donnay an dem Projekt beteiligt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: www.stophatespeech.ch

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