DSI Infrastrukturen & Labs
Gemeinsam forschen, gemeinsam gestalten
Die Digital Society Initiative schafft mit ihren DSI Infrastrukturen & Labs gemeinsam nutzbare Gefässe, die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen und neue Formen der Forschung zur digitalen Transformation fördern.
Finanziert durch die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH), decken die DSI Infrastrukturen & Labs ein breites Themenspektrum ab: von Gesundheitsdaten über urbane Infrastrukturen und Medienforschung bis hin zu Nachhaltigkeit und der Zukunft der Arbeit.
Alle Projekte auf einen Blick
Die folgende interaktive Grafik zeigt alle DSI Infrastrukturen & Labs in der Übersicht, sowohl laufende als auch bereits abgeschlossene Projekte.
Klicken Sie auf ein Feld, um mehr über das jeweilige Projekt zu erfahren:
Mutige Ideen, reale Wirkung
Die DSI Infrastrukturen & Labs können auch ein Experimentierfeld für Ideen mit hohem Risiko und hohem Potenzial sein. Denn oftmals setzen sie dort an, wo etablierte Methoden an ihre Grenzen stossen, und die genau deshalb Wirkung entfalten. Einige Beispiele:
- Das MEEET Lab ist ein physischer Ort der Begegnung, an dem Forschende, Studierende und die Öffentlichkeit Technologien – von der Schreibmaschine bis zur Virtual Reality – gemeinsam erleben und hinterfragen. Es macht greifbar, was digitale Transformation im Alltag bedeutet.
- Der Urban Data Hub (UDH) schliesst eine reale Datenlücke: Er liefert hochauflösende Indikatoren zu Mobilität, Wohnen und Alterung in Städten und ermöglicht damit eine präzisere Analyse urbaner Ungleichheiten, die nationale Statistiken allein nicht abbilden können.
- RAI – Reliable AI for Biomedicine adressiert ein grundlegendes Problem beim Einsatz von KI in der Medizin: Wie verlässlich sind Vorhersagen? Die Plattform liefert biomedizinischen Forschenden statistische Unsicherheitsintervalle für ihre KI-Modelle. Es ist ein entscheidender Schritt hin zu verantwortungsvollem KI-Einsatz in der Gesundheitsforschung.
- Der SDG Research Scout nutzt KI und Sprachverarbeitung, um wissenschaftliche Publikationen automatisch den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen zuzuordnen. So lässt sich auf einen Blick erkennen, wo die Forschung steht und wo noch Lücken bestehen.
- Das Z-Pool-Tool schliesslich schafft eine gemeinsame technische Plattform für die Verwaltung und Rekrutierung von Proband:innen an den DIZH-Hochschulen. Es macht bestehende Probanden-Pools hochschulübergreifend sichtbar, fördert den Austausch zwischen Forschenden und erleichtert die Einhaltung datenschutzrechtlicher Standards.
Was als gezielte Investition in kollaborative Forschungsinfrastrukturen begann, kommt heute einer breiten wissenschaftlichen Gemeinschaft zugute. Die entstandenen Tools, Plattformen und Netzwerke stehen Forschenden aus unterschiedlichsten Fakultäten und Disziplinen offen und schaffen damit eine gemeinsame Grundlage, auf der neue Fragen gestellt, neue Methoden entwickelt und neue Erkenntnisse gewonnen werden können.