DSI Minor Digital Skills

Die Digital Society Initiative (DSI) konzipiert mit dem «DSI Minor Digital Skills» ein neues interdisizplinäres Minor Studienprogramm für Studierende aller Fachrichtungen auf Ebene Master im Umfang von 30 ECTS.

Der Start des Studienprogramms ist ab HS24 geplant; einzelne Module wie z. B. das Modul «Machine Learning - an Interdisciplinary Introduction» werden schon ab HS22 über die School for Transdisciplinary Studies (STS) angeboten.

Curriculum und Kompetenzen


Die Digitalisierung verändert Wissenschaft und Gesellschaft grundlegend und mit immer grösserer Geschwindigkeit. Dieser Prozess stellt bestehende Paradigmen in Frage, ermöglicht neue Ansätze für Forschung und Lehre und erfordert neue Kompetenzen in einer sich rasch verändernden gesellschaftlichen Realität. Es ist die Aufgabe aller wissenschaftlichen Disziplinen und der Gesellschaft als Ganzes, diese Entwicklungen kritisch zu reflektieren und zu gestalten.

Im DSI Minor Curriculum soll die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Thema Digitale Transformation abgebildet werden. Der DSI Minor in Digital Skills ermöglicht so den Studierenden aller Fakultäten der UZH im Netzwerk der Dozierenden der DSI den Kompetenzerwerb, um den Herausforderungen der Digitalen Transformation begegnen und auch deren Chancen nutzen zu können. Im Curriculum sind dafür interdisziplinäre Lehr-/Lernsettings geplant, welche kritische Reflexion erlauben, das gegenseitige Verständnis für unterschiedliche Fragestellungen, Herangehensweisen und Methoden fördern und den Erwerb von «Digital Skills» ermöglichen. Die Auseinandersetzung in ethischen und rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung zieht sich wie ein roter Faden durchs ganze Curriculum.

 

Folgende Kompetenzen sollen im Rahmen des DSI Minor Digital Skills angestrebt werden:

  • Die Studierenden reflektieren die Digitale Transformation, sie können die Themen der Digitalisierung und Fragen in diesem Zusammenhang einordnen und sie betrachten kritisch die sozialen Implikationen der Digitalen Gesellschaft.
  • Die Studierenden üben Selbstreflexion im Zusammenhang mit der Digitalen Transformation und gewinnen daraus Erkenntnisse auf Ebene des Individuums.
  • Die Studierenden können in interdisziplinären Gruppen konfliktfrei und mit innovativen Herangehensweisen Projekte erfolgreich bearbeiten.
  • Sie anerkennen dabei, dass wissenschaftliches Arbeiten je nach Disziplin unterschiedliche Fragestellungen, Herangehensweisen und Methoden beinhaltet.
  • Sie bewerten dabei Ihre Ziele, den Prozess und die Ergebnisse nach ethischen Prinzipien.
  • Sie klären projektbezogene rechtliche Fragestellungen ab.
  • Sie sind fähig, Informationen in digitaler Form zu sammeln und zu verarbeiten.
  • Die Studierenden wenden disziplinübergreifend "digitale Skills" in ihrem Projekt an. Dafür ergänzen sie ihre individuellen technischen Kompetenzen, beispielsweise in den Bereichen Maschinelles Lernen, Natural Language Processing, Cybersicherheit, Blockchain und in vielen weiteren.
  • Die Studierenden können ihre Projektergebnisse in unterschiedlichen Formen aufbereiten, darstellen und idealerweise auch nutzbar machen (Outreach).

Community of Practice und studentische Partizipation


In der «Community of Practice» arbeiten Dozierende, Studierende und «Facilitatoren» gemeinsam an der Konzeption des neuen Studienprogrammes. Weitere interessierte Angehörige der UZH sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
 

nina

Kontakt

Ursula Brack
ursula.brack@uzh.ch