Erfolg der Universität Zürich beim Nationalen Forschungsprogramm 75 «Big Data»

Vier Projekte des Nationalen Forschungsprogramms (NFP) «Big Data» werden von Forschenden der Universität Zürich geleitet; bei weiteren Projekten sind Wissenschaftler der UZH massgeblich beteiligt. 

Im Bereich «Technologie» wird Michael Böhlen (Institut für Informatik) neue Analyseverfahren für Peta-Datenmengen in der Grössenordnung von 1015 Bits entwickeln, welche gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer, von denen die Daten stammen, schützen soll. Im Bereich «Recht und Gesellschaft» erforschen Markus Christen (Ethik-Zentrum und UZH Digital Society Initiative) und Florent Thouvenin (Rechtswissenschaftliches Institut) ethische und rechtliche Fragen von der Anwendung von Big Data im Versicherungswesen. Das Projekt von Effy Vayena (Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention) erforscht Big Data-Anwendungen im Gesundheitsbereich. Im Bereich «Anwendung» entwickelt Emanuela Keller (Neurointensivstation der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsspitals Zürich) eine IT-Plattform für das Monitoring von Patienten auf Intensivstationen. Auch im Berner Projekt «Pig Data» zur Anwendung von Analyseverfahren in der Schweineindustrie ist die UZH mit Abraham Bernstein (Institut für Informatik) massgeblich beteiligt.

Damit wird das Nationale Forschungsprogramm (NFP) «Big Data» zu einem ersten Testfeld für Forschungsaktivitäten, die mit der UZH Digital Society Initiative verbunden sind.

Mehr Information auf der NFP 75 Website des Schweizerischen Nationalfonds

Sarah Lechmann

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