Feierliche Eröffnung der «UZH Digital Society Initiative»

Mehr als 300 Personen wohnten am Abend des 14. Septembers der Eröffnung der «UZH Digital Society Initiative» bei. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann rühmte die breite interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts und wünschte ihm anlässlich seiner Eröffnungsrede viel Erfolg.

Mit der «UZH Digital Society Initiative» beschreitet die Universität Zürich Neuland. "Die Universität will mit der Initiative zu einem Zentrum zur Erforschung und Reflexion der Digitalisierung von Gesellschaft und Wissenschaft werden", erklärte Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung. "Die Initiative nimmt eine internationale Pionierrolle ein und soll mit ihrem interdisziplinären Ansatz möglichst alle Fakultäten der UZH umfassen."

schneider-ammannBundespräsident Johann Schneider-Ammann (Bild: Frank Brüderli)
steinerRegierungsrätin Dr. Silvia Steiner (Bild: Frank Brüderli)

Dieser breite Zugang zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung manifestierte sich an der Eröffnungsveranstaltung. Nebst Bundespräsident Johann Schneider-Ammann richtete auch Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner, Bildungsdirektorin des Kantons Zürich ihre Wünsche als Politikerin an das versammelte Publikum mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie erhofft sich von der Initiative eine Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandorts Zürich. Unternehmer Ralph Mogicato skizzierte die künftigen Möglichkeiten der Digitalisierung für wirtschaftliche Aktivitäten in allen Branchen, während Caroline Hirt, Co-Direktorin des Zürcher Museum of Digital Art (MuDA), die künstlerischen und poetischen Facetten digitaler Kreativität ausleuchtete. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann warb an der Veranstaltung auch für die Idee der Schaffung eines Fonds von Pensionskassengeldern, der wertschöpfungsintensive Arbeitsplätze fördern und jungen Firmen helfen soll, in den Markt zu finden und am Markt zu bestehen – insbesondere auch im Bereich der digitalen Wirtschaft.

mogicatoUnternehmer Ralph Mogicato (Bild: Frank Brüderli)
hirtCo-Direktorin Museum of Digital Arts Caroline Hirt (Bild: Frank Brüderli)

Informatik-Professor Abraham Bernstein erläuterte in seiner Absprache die grundlegenden Ziele der Initiative. "Mit der «UZH Digital Society Initiative» werden wir die Forschungen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen zur Digitalisierung bündeln und Synergien schaffen", so Bernstein. Gerade die Analyse der gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung braucht interdisziplinäre Fachkompetenz, und hier könne die UZH Ihren Stärken als grösste Schweizer Volluniversität ideal zur Geltung bringen. 

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Vertreter der Universität Zürich vereint mit den politischen Ehrengästen (von links): Rektor Prof. Dr. Michael Hengartner, Bundespräsident Johann Schneider-Amman, Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner und Professor Abraham Bernstein, Mitinitiator der Initiative. (Bild: Frank Brüderli)

An der Medienveranstaltung des gleichen Tages fanden sich Journalistinnen und Journalisten der Tagespresse wie auch von Fachmedien ein. Im Medienspiegel findet sich eine Presseschau mit den Beiträgen zu dieser Veranstaltung. 

Sarah Lechmann

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